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Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode, Holle


Kinder und Jugendliche und junge Mütter erwerben bei uns emotionale, soziale und kognitive Kompetenzen. Die ländliche Umgebung und das besondere Flair des Schlosses unterstützen unsere Arbeit. Wir fördern und festigen die Selbstachtung und Selbstverantwortung der jungen Menschen. Die Natur gibt Freiheit und setzt zugleich den Rahmen – wir helfen, wo es hilfreich und notwendig ist. Eltern sind in die pädagogischen Abläufe integriert. Sie erwerben und stabilisieren erzieherische Kompetenzen in ihrem Elternsein. Die Rückführung in die Herkunftsfamilie wird strukturiert durchgeführt. Die jungen Mütter und die Heranwachsenden entwickeln ihre Lebensperspektive und bereiten sich in differenzierten Wohn- und Betreuungsformen auf die Selbstständigkeit vor.
 




 
Angebot:
Einrichtungsleiter:
Wolfgang Linke-Jahnel
  • Wohngruppen
  • Mutter-Kind-WG
  • Familienanaloge WG
  • Tagesgruppe
  • Clearing
  • Stationäre Verselbstständigung
  • Stationäre Familienbetreuung
  • Ambulanter Dienst "Flex", SGB VIII und XII
  • Psychologischer Dienst




 
Zum Leitungsteam gehören außerdem Hans-Jürgen Niemeyer  (Diplom-Psychologe) und Birgit Schreinecke (Diplom-Sozialpädagogin)

Kinder- und Jugendhilfe
Henneckenrode
Henneckenroder Str. 1
31188 Holle
Tel.: 05062 901-0
Fax: 05062 2061
E-Mail: kh@kh-henneckenrode.de
Webseite:
www.kh-henneckenrode.de


N E W S
 

Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode, Holle

Fragen und Antworten zur Schließung des Schlosses in Henneckenrode
Warum wird das Schloss als Standort der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode aufgegeben?

Die Blum`sche Waisenhausstiftung hat als Eigentümerin des Schlosses in den Jahren 2011 bis 2014 etwa 530.000 Euro für notwendige Baumaßnahmen in das Schlossgebäude investiert. Dabei hat sich herausgestellt, dass weitere erhebliche Investitionen in das Schloss nötig wären, um es als Standort der Kinder- und Jugendhilfe zu erhalten. Sie beträfen eine Verbesserung des Brandschutzes, eine Dach-Erneuerung und weitere Baumaßnahmen, um den Betrieb in der Einrichtung aufrechtzuerhalten. Umfangreiche Experten-Untersuchungen ergaben im Sommer 2014 einen Investitionsbedarf von 2,2 Millionen Euro. Kosten dieses Ausmaßes kann und will die Blum`sche Waisenhausstiftung nicht tragen. Deshalb wird das Schloss als Standort der Kinder- und Jugendhilfe aufgegeben.

  • Warum kann die Blum´sche Waisenhausstiftung als Eigentümerin des Schlosses nicht die notwendigen Investitionen in das Gebäude tätigen?

Würde die Stiftung aus ihren Erträgen eine Investition in der Größenordnung von 2,2 Millionen Euro tätigen, könnte sie aus ihren Erträgen über Jahre hinaus keinen Beitrag mehr für die Kinder- und Jugendhilfe ausschütten. Dies wäre nicht im Sinne des Testaments von Friedrich Blum. Dieser wollte, dass bedürftige und notleidende Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Dass seine Stiftungsmittel ausschließlich in den Erhalt eines Gebäudes fließen, war nicht sein Wille.

  • Kann die Blum`sche Waisenhausstiftung Ländereien verkaufen, um mit diesen Erlösen die Investitionen in das Schloss zu bezahlen?

Würde man Ländereien verkaufen und den Erlös in die Baumaßnahmen stecken, ließen sich keine Pachteinnahmen mehr erzielen. Bislang werden die Pachteinnahmen für die Kinder- und Jugendhilfe verwendet.

  • Warum tätigt die Stiftung Katholische Kinder- und Jugendhilfe als Betreiber der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode nicht die notwendigen Investitionen in das Gebäude?

Die Stiftung Katholische Kinder- und Jugendhilfe ist dazu finanziell nicht in der Lage. Kostenträger finanzieren den Betrieb von Diensten und Einrichtungen, den Erhalt von Immobilien aber nur in sehr begrenztem Maße.

  • Warum tätigt das Bistum Hildesheim nicht die notwendigen Investitionen in das Gebäude?

Das Bistum Hildesheim hat in den vergangenen Jahren seinen Immobilienbestand stark reduzieren müssen. Vor dem Hintergrund vieler schmerzhafter Einzelentscheidungen wäre es nicht zu verantworten, 2,2 Millionen Euro in ein einzelnes Gebäude zu investieren.

  • Was tut die Blum`sche Waisenhausstiftung?

Die Blum`sche Waisenhausstiftung ist eine rechtsfähige Stiftung, die gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke verfolgt. Sie ist durch die testamentarische Verfügung von Friedrich Blum entstanden, der 1832 verstorben ist und der in seinem Testament die Auflage gemacht hat, dass sein Erbe für ein Waisenhaus verwandt wird. Der Standort bleibt im Testament offen, er war bisher immer Henneckenrode. Die Blum`sche Waisenhausstiftung wird vom Bistum Hildesheim verwaltet. Aus landwirtschaftlicher Pacht, Erbpacht und Holzverkauf fließen ihr pro Jahr etwa 250.000 Euro an Erträgen zu. Daraus werden zunächst notwendige Instandhaltungen und der Kapitalerhalt finanziert. Etwa die Hälfte der Erträge fließt in die Kinder- und Jugendhilfe.

  • Ist es der Wille von Friedrich Blum, das Schloss zu erhalten?

In seinem Testament ging es Friedrich Blum um ein Waisenhaus, also um die Sorge für Waisenkinder. Dem soll das Vermächtnis dienen, nicht der Erhaltung des Schlosses. In seinem Testament hat Friedrich Blum zum Ausdruck gebracht, dass die Errichtung des Waisenhauses in Henneckenrode erfolgen soll, oder „wenn es dort nicht passend gefunden werde, an einem anderen Orte errichtet werde, wo sich schon eine katholische Pfarrei befindet“.

  • Was passiert mit der Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung, wenn diese aus dem Schloss ausziehen muss?

Das Angebot der Einrichtung in Trägerschaft der Stiftung Kinder- und Jugendhilfe bleibt vollständig erhalten und wird an anderen Standorten im Landkreis Hildesheim fortgeführt.

  • Was passiert mit den Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode?

Alle Arbeitsplätze der Einrichtung bleiben nach dem Standortwechsel erhalten.

  • Was passiert nach Umzug der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung mit dem Schloss?

Das Bistum Hildesheim wird dann versuchen, einen Betreiber zu finden, der das Schloss nutzen möchte.


Bischöfliche Pressestelle Hildesheim, 08.12.2014

Flohmarkt für einen neuen Spielplatz
Am Samstag, den 20.04.2013 war es soweit –Flohmarkt rund um das Schloss Henneckenrode in der Gemeinde Holle. Der Erlös der Flohmarktaktion ist für die Renovierung des Spielplatzes der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode gedacht.
Im alten Schloss wurde kräftig aufgeräumt und zahlreiche interessante Gegenstände wurden auf dem Flohmarkt angeboten.
Alte Schätze aus dem Schlossgewölbe, gesammelte Werke aus vergangenen Jahren, Spielzeug, Kleidung, Haushaltsgeräte wurden zum Verkauf angeboten. Auch antike Gegenstände und alte Möbel suchen neue Besitzer. Nur das Schlossgespenst – das war unverkäuflich!!!
Wer selber Flohmarktutensilien verkaufen wollte, konnte für einen Beitrag von 10€ einen Stellplatz (3x3m) für einen eigenen Stand auf dem Schlosshof bekommen. Es musste lediglich ein Tisch selbst mitgebracht werden. Der Verkauf lief von 12:00 – 17:00 Uhr, aber schon vor der Zeit standen die ersten Interessenten vor der Tür.

Für das leibliche Wohl war gesorgt. Es wurden angeboten: Kaffee & Kuchen sowie Bratwurst und Getränke.
Natürlich konnte auch ein Rundgang durch unseren historischen Garten oder am neu entstehenden Spiegelteich unternommrn werden.

Erfahrung zählt - eine berufsbegleitende Qualifizierung für Fach- und Führungskräfte in der Erziehungshilfe

Die Einrichtung nimmt an einem Projekt mit dem Titel "Erfahrung zählt" des Bundesverbandes kath. Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe (BVkE) teil. Der Schwerpunkt ist gesundheits- und altersgerechtes Führen und Arbeiten.

Gäste aus Polen zu Gast
10 Kinder und Jugendliche aus einer Einrichtung in Polen verbringen ihre Ferien in Henneckenrode. Der 2-wöchige Aufenthalt steht unter dem Motto "Sommerolympiade". Jeden Tag wird eine sportliche Aktion angeboten, bei der sich die Kinder und Jugendlichen beweisen und üben können.

Jugendgruppe auf Pilgertour

7 Jungen und Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren, die zurzeit in der Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode, Holle im Landkreis Hildesheim leben, gehen zu Beginn der Sommerferien auf dem Jakobusweg nach Santiago de Compostela. Sie haben das bereits in den Vorjahren gemacht und gehen nun den letzten Teil des Weges von Ò`Cebreiro nach Santiago. Dort werden sie das große Erlebnis erfahren, ihr Ziel erreicht zu haben. Die Kinder- und Jugendhilfe Henneckenrode ist bestrebt, positive Erlebnisse zu vermitteln. Häufig findet dies in der Natur oder im Umfeld der Einrichtung, z.B. mit Tieren, statt.

 




 

 

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